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Prophylaxe

Die Prophylaxe ist ein Fundament der Zahngesundheit.
Karies und Zahnfleischentzündungen gehören zu den weit verbreiteten und überwiegend verhaltensbedingten Krankheiten. Karies kann – im Gegensatz zu einer Parodontitis – nicht geheilt werden, da sich Zähne nicht regenerieren wie die Haut oder andere Organe. Ist ein Zahn an Karies erkrankt, braucht er eine Füllung.

Beim Tragen einer festen Apparatur sind die Zähne mit den Brackets fest verklebt und durch feine Drähte verbunden. Hier finden Bakterien Platz, sich in die vielen Hohlräume und Nischen einzunisten. Speisereste und Zahnbelag finden hier Möglichkeiten sich anzusammeln.
Der Patient trägt durch eine optimale Mundhygiene zum kieferorthopädischen Behandlungserfolg bei.

Die häusliche Prophylaxe sollte nach Möglichkeit nach jeder Mahlzeit ca. 5 – 10 Minuten durchgeführt werden. Wir empfehlen dazu:

  • Kurzkopfzahnbürste mittelhart
  • fluoridhaltige Zahnpaste
  • Fluorid-Gelee
  • Zwischenraumzahnbürste
  • Mundspülung
  • Zahnseide

Zwischenraumzahnbürste und Zahnseide sind aus kariesprophylaktischer Sicht ein unverzichtbarer Bestandteil. Die Anwendung von Fluorid-Gelee wird einmal wöchentlich empfohlen. Dieses Fluorid-Gelee trägt zur Schmelzhärtung bei. Als Ergänzung zum täglichen Zähneputzen kann der Patient zweimal täglich eine Mundspüllösung anwenden.

Die Individualprophylaxe unterstützt den Patienten bei der Gesunderhaltung seiner Zähne.
Sie umfasst:

  • das Anfärben der Zähne mit Erhebung eines Mundhygienestatus („API“-Wert)
  • Ansprechen von Problemzonen
  • Aufklärung über Ursachen von Karies und Zahnfleischentzündung und deren Vermeidung
  • Tipps für eine zahngesunde Ernährung
  • Hinweise zur Gesunderhaltung und Pflege der Zähne werden gegeben
  • Erklärung und Übung der Bass-Zahnputztechnik
  • abschließende Fluor-Behandlung

Systematisches Zähneputzen mit der Bass-Technik

    Wie setze ich die Zahnbürste richtig an?
    Das Borstenfeld der Zahnbürste liegt bei der Bass-Technik schräg (im Winkel von ca. 45°) – im Bereich des Zahnfleisches an.

    Putzen der Zahnaußenflächen
    Durch kleine, rüttelnde Vor- und Rückbewegungen mit der Zahnbürste werden die Zahnbeläge (Plaque) gelockert. Sie werden mit der Bürste vom Zahnfleisch weg zu den Zähnen hin entfernt.
    (Merke: "von rot nach weiß!")

    Putzen der Zahninnenflächen
    Vorgehensweise wie oben beschrieben.
    Beim Reinigen der Zahninnenflächen der Schneidezähne ist darauf zu achten, dass Sie die Zahnbürste senkrecht zum Zahn steht, um auch hier eine effektive Reinigung der Zähne zu erzielen.

    Putzen der Kauflächen
    Beim Putzen der Kauflächen liegen die Borsten senkrecht auf, um Speisereste und Plaque aus den Fissuren (Zahnflächenreliefs) entfernen zu können.
     

Professionelle Zahnreinigung
Unsere Erfahrung und medizinischen Erkenntnissen zeigen, dass eine professionelle Zahnreinigung (besonders wichtig bei der Behandlung mit einer festen Spange) 2x jährlich zu empfehlen ist.
Mit einer „Professionellen Zahnreinigung“ werden schonungsvoll festsitzende Beläge (Zahnstein) an schwer zugängliche Stellen, in den Zwischenräumen oder engen Winkeln beseitigt.

  • Ein Ultraschallgerät entfernt sicher und schonungsvoll die festen Beläge.
  • Anschließend werden die Zahnoberflächen mit der „Airflow“- Technik gereinigt.
    Bei dieser äußerst effektiven Methode können selbst hartnäckige Beläge und Verfärbungen von Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin mit Hilfe eines feinkörnigen Sprühstrahls beseitigt werden.
  • Danach erfolgt eine Oberflächenpolitur, um die Zähne zusätzlich zu glätten und das Festsetzen neuer Beläge zu erschweren.
  • Bei bestehenden Entzündungen wird eine medikamentöse Behandlung der Mundschleimhaut vorgenommen.
  • Eine Behandlung mit Fluor zur Stabilisierung der Schmelzstruktur rundet die Reinigung ab.

 

Diese Art der Zahnreinigung ist

  • extrem gründlich
  • absolut zahnschonend
  • für den Patienten angenehm

Grundsätzlich sollte man

  • 2x im Jahr zum „Zahn-TÜV“ beim Zahnarzt seines Vertrauens
  • die Prophylaxeangebote wahrnehmen
  • 2x jährlich eine „Professionelle Zahnreinigung“ durchführen lassen
  • den Schmelz mit Fluoriden „härten“

Bracketumfeldversiegelung - Bei einer Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange besonders wichtig!
Während der Regulierungszeit entstehen, bedingt durch die Brackets und Drähte, schlecht zugängliche Ecken und Hohlräume. Hier bildet sich der so genannte Biofilm. Ein besonders geeigneter Nährboden, auf dem Karies gut gedeihen kann.

Obwohl der Zahnschmelz die härteste Substanz in unserem Körper ist, ist auch er bei Säureeinwirkung angreifbar und gefährdet. Selbst bei einer optimalen Reinigung ist die Möglichkeit, dass die Zähne geschädigt werden, wesentlich höher.

Durch eine Versiegelung des Bracketumfeldes erhalten die Zähne während der Behandlung einen zusätzlichen wirksamen Kariesschutz.
Es ist sinnvoll!
Denn wer möchte schon bei einer Zahn- und Kieferkorrektur kariöse Zähne riskieren?
Der Zustand der Mundhygiene kann durch Anfärben sichtbar gemacht werden.

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Dipl.-stom. Angela Haupt - Fachzahnärztin für Kieferorthopädie - 83052 Bruckmühl - Kirchdorfer Straße 9 - Tel.: 08062 / 79710 -  info@cgk-haupt.de